The basis for calculating the buyer's premium shall be the hammer price (net price) of the lots sold subject to differential taxation without display of value added tax. For buyers from countries of the European Union applies: Consumers pay a uniform buyer's premium of 26,2%. ...更多
MÜNZEN RÖMISCHE KAISERZEIT, Licinius I., 308-324, Solidus (454 g), Trier, 310-313. Av.: Belorbeerte Büste nach rechts sowie Umschrift: "LICINI - VS PF AVG". Rev.: Der kürassierte und drapierte Kaiser mit Lorbeerkranz nach leicht rechts eingewandt stehend, in der rechten Hand einen Speer haltend, in der linken einen Globus; links und rechts je ein Gefangener, darum Umschrift: "VBIQVE V-ICTORES", in Exergue "PTR". RIC 817c, Stempelglanz. NGC Ch AU, Strike 5/5, Surface 4/5. Sehr selten!Das Datum dieser bedeutenden Münzausgabe ist etwas umstritten: Depeyrot 15/10 ordnet sie Konstantins I. Quinquennalia am 25. Juli 310 zu, während sie allerdings auch mit Konstantins Siegen über die Franken im Jahr 313 in Verbindung gebracht werden könnte; bis zu ihrem Zerwürfnis etwa gegen Beginn des Jahres 314 hatte zwischen Konstantin und Licinius immerhin ein strategisches Bündnis bestanden. Ikonografisch ist die Rückseite allerdings ein typisches Beispiel für das römische Selbstverständnis und die kaiserliche Propaganda: Der Kaiser wird als Bezwinger der Barbaren dargestellt, während die Inschrift "vbiqve victores" den Kaiser als „überall siegreich“ anpreist. In Bezug darauf ist daher auch die manchmal zu lesende Datierung auf 315 leicht diskussionswürdig, da Licinius von Konstantin zweimal schwer geschlagen wurde und beim ersten Mal entweder am 8. Oktober 314 oder aber 316. Liegt hier eine propagandistische Absicht vor oder war die Schlacht noch nicht geschehen, als die Münze geprägt wurde? Für eine frühere Datierung als 315 spricht vielleicht vermutlich auch die Prägestätte Trier an sich, die immerhin Konstantins Residenzstadt war, in der er 309 erst die Prägung von Solidi anstelle von Aurei angeordnet und die just 312/313 den Solidus vom Typ des vorherigen Loses geprägt hatte; wohl kaum hätte der zu bekämpfende oströmische Kaiser Licinius während eines offenen Konflikts seine Solidi in Konstantins Residenzstatt Trier prägen dürfen. Daher bleibt es vorerst bei der Zeitspanne von 310-313
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