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Eidg. Tarif 1.10.1849 - 30.9.1854, Verwendung von Kantonalmarken; 1850 (9. Dez.): Zürich - Buch am Irchel, frankiert mit zwei Einzelwerten der Zürich 4 in den Typen II & IV, farbfr. und vorab gut- bis überrandig, die linke Marke oben an die Randlinie geschnitten, klarer Schwarzdruck und sehr gut sichtbare waagrechte Untergrundlinien, zus. klar und voll aufgesetzt entw. mit zwei Abschlägen des schwarzen "P.P." des VIII. Postkreises mit nebenges. "ZÜRICH 9 DEC. 1850 NACHMITTAG" und Nebenstp. "N: Abg:", beide in Rot, auf Vorderseite einer Taufanzeige vom Pfarrer beim Frauenmünster an das Pfarramt in Buch am Irchel versandt. Eine recht späte, aber erlaubte Verwendung der Zürich 4 im ersten Briefkreis des ersten eidg. Tarifs. Atteste Nussbaum (1972), Hunziker (1980), Marchand (2011) Corinphila Handbuch & Spezialkatalog = CHF 400'000 für einen Brief / Schäfer Kantonalmarken Frankaturen = CHF 300'000.rnrnBemerkung: Paare oder zwei Einzelmarken der Zürich 4 sind Seltenheiten, Schäfer - Kantonalmarken Frankaturen kennt im gesamten Zeitraum von 1844 bis 1851 nur zehn derartige Briefe. Im ersten eidg. Tarif sind sieben Briefe bekannt, davon nur zwei mit der Entwertung durch das schwarze PP, das vorliegende Stück und ein Brief vom 2. 11.1850 nach Käpfnach bei Horgen aus der Sammlung Anderegg. Was die Bewertung dieser Frankatur angeht - portogerecht oder überfrankierte Aufbrauchfrankatur - besteht noch Uneinigkeit bei den Spezialisten. Interessanterweise findet man im eidg. Tarif aber keine Briefe mit 1½ Werten der Zürich 4, eine Frankatur, die auf drei Kantonsbriefen vor 1849 Verwendung fand. Dies deutet darauf hin, dass zwei Zürich 4 im eidg. Tarif wie zwei 2½ Rappen gewertet wurden und es sich hier nicht um eine Überfrankatur handelt.rnDas schwarze PP war vom 1. Oktober 1850 bis Ende Juli 1851 die normale Entwertung in Zürich, bis sie durch die Raute abgelöst wurde.rnReferenz: Abgebildet und diskutiert als Nr. 8.4.3. in Gnägi - Zürcher Kantonalmarken auf S. 78/80, in Schäfer Kantonalmarken Frankaturen auf S. 50 und in Senn - Zürcher Kantonalmarken auf S. 186.rnProvenienz: Bestand Ernst Müller, Basel, Werbung in der SBZ (Dez. 1950); Sammlung Lehmann, ausgestellt auf der LUNABA 1951
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